Keine Atempause, Geschichte wird gemacht
Was der neuste globale Coup der «interessierten Kreise» mit der deutschen Popkultur der 1980er Jahre und verlorenen Rebellen zu tun hat.

Tausendjährige Reiche verfügen über viel Geduld,
sie können sich einige demokratische Atempausen leisten.
Martin Gerhard Reisenberg
Den Titel für diesen Newsletter hatte ich auf Anhieb im Kopf, als ich an das Thema dachte, über das ich schreiben wollte. Diese erste Assoziation kam dabei schlicht aus dem Text. Ich kannte diese Zeile, aber erst mit dem zweiten Gedanken fiel mir ein, woher sie stammte.
Also begann ich eine kurze Recherche, um die Erinnerung ein wenig aufzufrischen. Vielleicht hätte ich das besser nicht getan, denn was ich sofort zutage förderte, hatte ich vermutlich weniger vergessen als verdrängt. Das Problem war dabei nicht die Erinnerung an die 1980er Jahre, die «Neue Deutsche Welle» oder jenen Song «Ein Jahr (Es geht voran)» der Band Fehlfarben, aus dem das Fragment herrührt.
Fehlfarben ist jedoch eines der vielen traurigen Beispiele für das Ablegen des gesunden Menschenverstands und das Annehmen erschreckender Attitüden während der famosen Corona-«Pandemie». Im Falle von Künstlern, die vorher scheinbar gesellschaftskritisch und unangepasst, ja «Rebellen» waren, ist das noch enttäuschender als ganz allgemein. Leider gibt es viele solche Beispiele. Drei Kreuze.
Die «Düsseldorfer Postpunk-Legenden» feierten ihr Comeback nach sechs Jahren mit der Single «Supergen», titelte 2021 das Springer-Magazin Rolling Stone. Der Song handele «vom Coronavirus und der Hoffnung auf Immunität gegen die Idiotie dieser Welt». Das abundante «Impf mich!» des Textes wollte die Band angeblich als «Hoffnung auf einen baldigen mRNA-Impftermin» verstanden wissen. Laut Welt war das «die Musik zur Pandemie» und die Band habe gut aufgepasst, «nicht als Corona-Leugner dazustehen».
Sei’s drum. Eigentlich wollte ich mit dem Titel dieses Beitrags auf etwas ganz anderes aufmerksam machen. Die Protestcamps der letzten Zeit an vielen Universitäten scheinen der neuste Coup der «interessierten Kreise» zu sein, Konfrontation und Spaltung zu provozieren. Denn das Schema der weltweiten Gleichschaltung und Förderung solcher Phänomene kennen wir inzwischen zur Genüge.
Sie gönnen uns keine Atempause, die Geschichte muss vorangehen und die Gelegenheit ist günstig. Da in der Politik nichts zufällig passiert, sondern alles geplant ist (egal, ob Roosevelt das nun so gesagt hat, oder nicht), darf man auch bei den, je nach Geschmack pro-palästinensischen, anti-israelischen oder direkt antisemitischen, angeblichen Studentenprotesten durchaus eine treibende Kraft vermuten. Mindestens ist dies ein weiteres globales Ablenkungsmanöver, in dessen Schatten sich ungestörter arbeiten lässt. Auch in Deutschland und der Schweiz funktioniert das mal wieder sehr gut.
Dass hier ein Chaos gezielt erzeugt werden solle, sagen auch verschiedene Stimmen in den USA, wo die Entwicklung ihren Ursprung hatte. Transition News hat hier und hier darüber berichtet. Bei den Protestcamps handele es sich offenbar nicht um spontane Demonstrationen, nicht um einen organischen Prozess, sondern um choreografierte Ereignisse, die eine Organisation erkennen ließen.
Folge der Spur des Geldes, das ist immer aufschlussreich. Die Multimilliardäre und «Philanthropen» um Soros und Rockefeller leugnen zwar politische Intentionen, aber ihre großzügige Finanzierung verschiedener Organisationen und Aktivisten in diesem Kontext ist unbestritten. Man darf gespannt sein, was als Nächstes kommt.
Dieser Beitrag ist zuerst auf Transition News erschienen.


Wie gesagt, es gibt leider viele verlorene Rebellen, der Herr Niedecken gehört auch dazu:
"BAP-Sänger will Frieden mit Waffen schaffen"
https://www.nachdenkseiten.de/?p=115036